„Bitte Abstand halten“: Gewinne unser Leinenzubehör

AUS DEM JAHR 2016: Abgeschlossen.

Hallo liebe Menschen!

Mein Hundefrauchen und ich verschenken eine Leinenbanderole mit der Aufschrift „Bitte ABSTAND halten“

Nicht nur für Assistenzhunde (im Training) sinnvoll, sondern auch für ängstliche Tiere, bei Leinenrowdies und vielen mehr.

Aber auch wenn keine der oben genannten Gruppen zutreffend sind und es sich um normale Hunde wie ich und viele andere handelt, ist die Banderole sinnvoll, denn die Menschen halten tatsächlich mehr Abstand! Wir haben das getestet. Mein Hundemensch findet das sehr praktisch weil sie ungestörter in Zivil mit mir durch den Stadtteil gehen kann. Deutlich weniger fragen, ob sie mich streicheln dürfen. In Geschäften kommen etliche nicht mehr zu dicht an meine Schwanzspitze.

Insgesamt wird der Individualabstand vom Hunde-/Halterteam besser eingehalten!

Dieses selbst kreierte Banderole auf dem Foto gibt es von uns, für dich zu gewinnen.

Du magst sie gerne haben? Kein Problem:
Hier die Bedingungen:
1: Schreibe einen Kommentar hier auf meinen Blog ODER auf meiner Facebookseite, warum du die Banderole gerne haben magst und wofür du sie einsetzen würdest.

Man kann sie nämlich  zweckentfremden an Taschen, Rucksack, an manche Geschirre, etc….

2. Empfehle uns weiter. Das ist keine Bedingung. Freuen würden wir uns allerdings sehr.
abstand bitte
Schriftzug mit Klettband für Leine und co. für mehr individuellen Abstand für Hund (und Halter)

Zur Banderole:

  • Wasserabweisend und feucht abwischbar.  Die Maße sind dem Titelfoto (Lineal) zu entnehmen.
  • Passend für schmale und etliche breite Leinen, rund oder flach.
Am 05.Juli werde ich einen Namen von allen Kommentierten aus der Losdose ziehen und euch bis zum Abend herüberbellen. Versucht euer Glück und beteiligt euch reichlich.
Wir freuen uns über eure Beitragskommentare und Rückmeldungen!

 

Bis bald, wuff-wau
eure Lotta

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Der Hypo-Clicker-Fall morgens früh um sechs

Nein: Morgens früh um sechs, kommt nicht nur die kleine Hex` (Das ist aus einem Kinderlied. Wer es wieder auffrischen mag, den verweise ich hier hin.)
Bei meinem Hundefrauchen war heute um vier Uhr die Nacht vorbei und da hat sie Urlaubsbilder sortiert. Ich machte es mir im Wohnzimmer bequem. Aktiv helfen konnte ich ihr dabei nicht, aber aktiv eine Runde dösen ging sehr fleißig. Nachdem sie meinte, ihre Lebensgeister zu wecken und der Gang ins Bett keine Option mehr darstellte (wie schade), ging es ab unter die Dusche.
Danach war ihr ein wenig flau und beim Blutzuckermessen kam ein 55er-Wert zum Vorschein.

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Blutzuckerwert von 55, morgens früh um 5.49 Uhr. Mein Trainingstag fängt heute früh an.
Schnüffel-Mission: Wo ist die Hypo? Na, im Hundemensch!!
Also reale Unterzuckerung trainieren und zwar morgens früh um sechs. Na gut….

Schnell stand die leckere Fleischwurst als Stupsbelohnung parat und ich bekam die Belohnung, wenn ich mein Hundefrauchen anstupste. Das anstupsen ist nämlich mein Signal an sie, wenn ich eine Unterzuckerung vor ihr wahrnehme.
Natürlich hat mein Hundemensch passende Gegenmßnahmen parat, damit nach dem üben sofort gegessen oder getrunken wird. Der Wert soll vor lauter üben niemals so tief fallen, das mein Hundemensch bewußtlos wird!
Reale Unterzuckerungen sind die besten Übungssituationen, weil dann alle Realbedingungen vorhanden sind (Geruch, Vitalwerte, etc).

In den Zeiten zwischen den Unterzuckerungen (Hypos) trainiere ich mit Bekleidungsstücken wie Shirts, die den Geruch inne haben. In einem Glas mit lockerem Deckel an einem dunklen Ort, kann ich ein paar Wochen damit üben. Aber je frischer desto besser, hundeklar oder?! Am Anfang der Ausbildung weiß ich noch nicht, worauf es ankommt. In so einem Bekleidungsstück sind massig Gerüsche….Daher ist es eine Art Ausschlußverfahren und das braucht neben Zeit auch Übung. Daher ist noch kein Meister (oder Hund) vom Himmel gefallen und üben ist hundewichtig, ja-wuff!

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Um 6.18 Uhr lag der Wert (kurz nach der Banane) bei 64 und nochmal etwas später bei 90.

 

 

 

 

Stress bei Hunden – weil dieses Thema sehr hundewichtig für jeden Besitzer ist!

Viele Dank für diesen Artikel:

http://www.lumpi4.de/stress-bei-hunden/

Sozialisierung: Tag im Zoo (2) mit einigen Anstrengungen

Ich war gestern im Zoo und ganz am Anfang muß ich euch gleich zubellen: Ich bin enttäuscht gewesen! Ich war derart entrüstet, das der Buntmarder den ich beim letzten Zoobesuch gesehen hatte, einfach nicht erscheinen wollte! Dabei habe ich ihn doch genau gerochen. Pah!


Danach waren wir in einem höchst gruseligen Haus wo erst großen (stinkende) Bären waren und direkt dahinter quietschig-gackernde Vögel! An den Erdmännchen sind wir dieses mal nicht entlang gegangen. Die gefielen mir doch auch hundegut! Mein Hundemensch war heute nicht gut drauf und da ich im Auto gebrochen hatte und sie intensiver auf mich schauen musste (es waren mehr Zoobesucher mit kleinen Kindern und Kinderwagen unterwegs,  die den Weg endlang an mir kreuzten), war sie schnell über ihrem Kraftlimit.

Auch die Pause im Restaurant war getrübt. Unser Sitzplatz befand sich neben einem Heizlüftungsschacht aus dem Boden und da war es mir zu heiss, also lag ich eher im Durchgang. Nachdem ein besserer Platz frei wurde, konnten wir umziehen und ich hatte mehr Ruhe. Später auf dem Weg zum WC fiel vor mir einem Mann das Glas vom Tablett: Der Boden voller Scherben. Fix hat mich mein Hundemensch durch den Gefahrenbereich getragen. Dann hat mich im WC eine Dame übersehen und mir auf meinen Zottelschwanz getreten: Boah, da war was los!! Beide haben wir uns sehr erschreckt. Die Dame war weiss wie Papier und hat sich 10mal entschuldigt.

Also, insgesamt ein Puuuuuhhhhh-Tag für mein Hundemensch. Nicht nur für mich. Die braucht sicher morgen nochmal einen Lazy-Dienstag-Day. Heute machen wir auch Schmalspurprogramm mit kurzen Schnüffelspaziergängen wie ich sie mag. Nachher darf ich ein bisschen „Stupsübungen“ machen. Die gehen immer. Aber mein Hundemensch muss ach Pause machen, hat die Therapie-Frau gesagt: Das ist wohl Menschen-wichtig! Im Moment ist eine anstrengende Zeit für sie und mein Hundetraining kann und will sie nicht aussetzen. Die Fortschritte sind schön. Aber ich bin an manchen Tagen einfach auch anstrengend, teste und Zicke einfach auch mal pubertierend rum. Muß sein.

Ich habe gestern neue Tiere, die Nashörner gesehen: die fand ich cool und habe denen fasziniert zugesehen. Die hatten fette Baumstämme im Gehege. Darauf war ich neidisch. So große habe ich nicht hier in der Wohnung!

Die Elefanten habe ich mir von einer Empore aus angesehen: tolle Tiere. Die Treppe hinauf war neu für mich, denn sie war teilweise offen. Nachdem ich die Lage von allen Seiten angesehen hatte, bin ich hoch- und nachher auch wieder runter gelaufen. Null problemo!

 

Sozialisierung oder: Alles was Räder hat

Hallo, wuff: Gestern war ich wieder im Zoo. Das war ein sehr lehrreicher Tag, denn ich hab sooo viel erlebt und gesehen.

Wir waren schon fast am Ausgang, als die Geschwister mit ihren Fahrdingern den Berg runterbretterten. Erst dachte ich: Cool, ich will hinterher. Allerdings meinte mein Hundemensch, das nur Menschen damit und daneben was zu suchen haben: Nicht die Lotta.

Aber ich durfte schauen ….das war auch hundeprima, bell ich euch zu. Die sind nämlich immer wieder den Hügel hinauf und wieder runtergedüst. Hinter mir der Ententeich, vor mit alles was Räder hat: Hundekino deluxe!!

Layzy-Day nach meiner „bunten Woche“

So war mein heutiger Lazy-Day

Um 6.20 Uhr kurz aufgestanden und raus zum Pippi/ Haufen los werden…direkt wieder hoch: Fressen. He, lacht nicht. Es gab die ganze Nacht nix davon. 6.45 Uhr  – und keine Minute später, eher noch früher, ab ins große Bett und wieder weiter schlafen.

8 Uhr: rumdrehen, kuscheln mit Frauchen.

10 Uhr: Rekord! Immer noch schlafen und kuscheln.

11.30 Uhr: Pssst, ich kuschele doch gerade mit Hasi!

12.23 Uhr: JETZT muss ich mal aufs Klo. …Draußen stelle ich fest, das es fies regnet. Mein Hundemensch wollte mir ne kleine Runde aufs Auge drücken. Schliesslich hab ich lange geschlafen. Gut, das sie mich verstanden hat, als ich mich stur unter den Regenschutz gestellt hab. Also rein ins trockene und nach dem Essen haben wir zusammen gespielt.

Um zwei Uhr habe ich wieder geschlafen und eine weitere Runde gespielt.

Dann hab ich ein bisschen rumgequengelt, weil der Zahnwechsel mal wieder nervt und ich ziemlich sabbere. Mein Kauzeugs wanderte schon ins Tiefkühlfach und auf dem selbstgemachten Zauselstrick kann ich wunderbar drauf herumbeißen. Während dem kauen gabs ne entspannende Massage vom Frauchen.

Mein Hundemensch hat noch Leberwurst-Quarkreste in der Futtertube vom Fortbildungswochenende entdeckt. Damit habe ich eine Einheit Notfalltasche apportieren geübt, äh: Die Futtertube gelehrt.

Gegen halb vier Uhr hab ich mich aufs Sofa zum Nickerchen gelegt. So ein Nickerchen kann nie schaden.

Bis jetzt ist der Lazy-Day völlig in meine Lotta-Sinn: Essen, spielen, kuscheln, schlafen, Essen, relaxen, kuscheln…. in der Dauerschleife.

Am späten Nachmittag begann mein Frauchen mit ihren Essensvorbereitungen. Das war DIE Gelegenheit aufzustehen und in der Küche platz zu nehmen: Es roch soooo hundelegga! Mein Abendessen kam gerade frisch auf dem Kühlschrank. Davon konnte ich leider nix abstauben. Aber ich habe ein paar kleine Stücke Schnitzel bekommen. Toll, dafür hatte sich das aufstehen schon mehr als gelohnt!

Damit ich während des Küche aufräumens nicht im Weg liege, spendierte mir mein Frauchen ein Kaninchenohr-Mit Fell versteht sich. Die LIEBE ich:

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Mein Kopf ist etwas verwackelt…Das leckere Teil musste ich erst erlegen und schütteln.

Danach gings nochmal zum kuscheln ins Bett und abends um 18.30 Uhr regnete es nicht mehr so sehr, da wollte ich doch länger draußen herumschnüffeln. Wieder zuhause gab es endlich mein Abendessen. Ich war bereits total ausgehungert, darum wurde es echt Zeit!

Mein Legga-Lazyday-Abendessen
Mein Legga-Lazyday-Abendessen

Nach dem Essen hab ich ein bisschen gespielt und dabei wieder einen Zahn verloren. Gut, denn einer weniger  der mich nervt!Danach bin ich ab aufs Sofa gesprungen und hab ausgiebig geschlafen. Schlafen muss sein. Sehr hundewischtig, wuff-wau-wau!

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Um 21 Uhr fuhr mein Frauchen zum einkaufen und kam mit einem Mitbringsel wieder: DINO. Als ob ich das geahnt hätte, hab ich den im Einkaufskorb bereits visiert.

Dino finde ich Klasse, weil der neben der blauen Färbung auch weiß hat. Weiß ist meine Lieblingsfarbe. Wißt ihr das bereits?! Wuff:Jetzt schon. Und an Dino finde ich bellend klasse, das der so einen langen Hals hat, den ich gut greifen kann, zum optimalen umhertragen. Mein Hundemensch kennt eben meine Vorlieben!

Nun wars fast 23 Uhr: Mein Hundemensch war noch nicht müde und hat das Essen für den folgenden Tag vorbereitet. Leider konnte ich nicht helfen, aber ich habe ein paar Möhren abgestaubt. Dann haben wir uns noch eine weile mit Tee zusammen vor die Heizung gesetzt. Mein Hundemensch friert immer schnell.

Um 23.45 Uhr gings dann ins Bett….

Endlich schlafen!

 

Ausbildungsstart: Von Schnüffelübungen und Blutzuckermessungen

Ich hab im Moment keinen Ausbildungsstreß, sondern viel Spaß beim lernen. Da hat mein Hundemensch im Moment eher das Nachsehen und muß sich anstrengen für das Training und Bemühen um die eigene Gesundheit.

Vor knapp vier Wochen haben wir mit den ersten Schritten für die Spezialausbildung begonnen und jetzt darf ich ganz doll hundeleckere Knabbereien suchen: Diese sind um und auf meinen Hundemensch verteilt. Ich soll neben den Leckereien den Duft von meinem Hundemensch gut verinnerlichen.  Mehr weiß ich noch nicht. Das ist auch egal, solange es diese tollen Schnüffelleckerlis gibt. Die werden jetzt auch etwas besser versteckt, denn ich bin so fix im finden…Ich ziehe die auch vorsichtig aus dem Sockzipfel raus. Gefunden habe ich bisher immer und alle. Diese Übung mache ich wenn es gut läuft mit meinem Hundemensch mehrmals am Tag und auch nachts, spät abends oder früh morgens. Damit ich auch zu diesen Zeiten die knuffige Nase für meinen Hundemensch übrig habe. Wenn ich den Unterzuckerungsgeruch später unterscheiden kann, ist das hundewichtig für meine  Job!  Dann sage ich ihr Bescheid, egal wieviel Uhr es ist: Pfote drauf!!

Das was für mich Spaß bedeutet, ist für den Hundemensch  eher nervig bis anstrengend. Seit einer  Woche mißt die ihren Blutzucker regelmäßig. Das hat sie vorher nicht so häufig getan, denn sie sollte bei Symptomem reagieren und sich nicht durch ein Gerät „schattig“ machen lassen. Nun hat sie bei den Kontrolltagen festgestellt, das sie etliche Unterzckerungen nicht  mehr bemerkt, wie früher. Einmal hatte sie am Nachmittag einen Wert von 55 und wäre so mit mir rausgegangen, weil sie keine Symptome hatte. Gut, das sie gemessen hat: Bei so einem niedrigen Wert kann das schnell „ungemütlich“ werden und bei ihr bis zur bewußtlosigkeit führen.  So hat sie vor dem Spaziergang erst ein Glas Apfelsaft getrunken und dann sind wir raus.

Da sie Unterzuckerungen nicht mehr frühzeitig bemerkt, hat zur Konsequez das nun ein Facharzt die Lage checken muß. Anscheinend hat sich der Körper gewöhnt? Oft niedrige Werte sind für den Körper langfristig nicht gesund, daher muß geschaut werden.  Mein Hundemensch ist ein Arztmuffel und grummelt nun seit Tagen wegen diesem Umstand rum. Aber es bringt nix. Da muß sie durch.  Auch wegen meinem Training und dem weiteren Aufbau.

Mein Hundemensch hat kein typischen Diabetes, sondern bei ihr entgleist der Stoffwechsel bei Nahrungsaufnahme mehr oder weniger heftig. Das ist organisch beding wegen einer indirekte Traumafolge. Erst nach einer notwendigen Operation trat das Problem auf. Da muß sie immer einiges beachten, wie zum Beispiel nie beim Essen trinken. Vor dem Essen das letzte mal eine halbe Stunde vorher trinken. Nach dem Essen mindestens eine halbe Stunde warten mit dem Trinken, wenn nicht noch länger.

Manchmal meckert sie leise vor sich hin, weil sich die äußeren und inneren Narben dermaßen in alle Lebensbereiche und Nieschen gesetzt haben und sie einschränken. Sie ist aber oft auch froh, durchgehalten zu haben, denn aktuell kann sie mit den Einschränkungen zurechtkommen oder arangieren. Sie sind nicht die  besten Kumpel und es ist okay, wenn sie an einigen Tagen nerven und dann meckert sie eben. So baut sie motzend streß ab. Ich als Hund würde auch meckern, wenn mein Lieblingsknochen nicht mehr der wäre, der er mal war, wuff-wau-wau!

Umwelterleben: Element Wasser und der erste Urlaub

Die letzten Tage war ich mit den Hundemenschen und Hund Lucky am Meer: Neues kennenlernen. So richtig Hundeviel! Mein Hundemensch wollte schauen, was ich vom grossen Wasser halte. Das Abenteuer fing zuhause an. Gaaaanz viele Wirbel. Da wurden Gegenstände umhergetragen und eingeräumt. Meine Klamotten und Lieblingsdecken auch. Ich habe natürlich fleißig geholfen. Beim sortieren…Nach meiner Art und weise. Alles was mir gefiel, das in Taschen oder Koffer gepackt wurde, habe ich rausgefischt und ins Wohnzimmer geschleppt. Mein Hundemensch war ziemlich angenervt, flüstere ich euch hier zu: Dabei wusste ich nicht, wieso. Ihr etwa?  Morgens ging die Autofahrt los und die hab ich echt verpennt. Auto fahren ist kein Problem. Ich schlafe oder schaue aus meinen Guckluken..Oder ich habe was zum knabbern dabei. Dann waren wir am Zielort. Die neue Umgebung war sofort kein Problem. Schließlich waren mein Hundemensch und alle meine vertrauten Alltags- und Luxusgegenstände da. Also,was will ich mehr?  Na ja, mehr Essen wäre gut. Ich bekomme nach meinem Empfinden immer zuwenig. Der Hundemensch ist manchmal komisch in der Essensangelegeneit. Das Futter kommt in meine Schüssel und auf so ein Brett. Da schaut sie drauf und manchmal kommt eine Gabel Fleisch dazu. Das finde ich immer gut. Allerdings kann ich das nie abwarten und belle „schneller, schnell. Ich hab Kohldampf,ey.wuff!“ Manchmal nimmt sie aber auch wieder Fleisch runter. Ein Skandal! Und das schlimme ist, bisher konnte ich sie nie daran hindern. Ich armer Hund. Muss viel essen, denn ich wachse. Wenn das so weitergeht, überlege ich mich beim Hundeschutz zu beschweren. Ausserdem habe ich anrecht auf mehr Essen: Wachstum, aktiver Hund und so.
Der erste Tag am Strand war super,  denn ich durfte nach herzenslust buddeln. Ich liebe Sand!!  Vielleicht bekomme ich mein Hundemensch soweit, auf dem Balkon einen Sandkiste zu installieren?! Was meint ihr, wie ich das am besten anstellen könnte?
Wasser habe ich nur nebensächlich bemerkt. Buddeln war DAS Highlight. Wieder Zuhause war ich so müde, das ich fest geschlafen habe.
Später ging nochmal zum buddeln. Plötzlich war das Wasser auch da und mein Hundemensch ist sofort rein. Das fand ich gar nicht nett und hab sofort Alarm gegeben, schließlich passe ich jetzt schon auf sie auf.  Meine Pfoten wurden  an dem Tag bis unterhalb der Knie patsche naß.Das war ein neues Empfinden, was ich noch nicht einordnen konnte. Daher erstmal fiepen….Davon wurde das nicht besser. Schlechter aber auch nicht, daher fix wieder buddeln. Am Wasserrad fand ich eine interessante kleine  Kugel. Mit der konnte ich fischen und so lange anbellen bis sie irgendwann an Land war, wo der kugelige Spaß weiter gehen konnte.
Am zweiten Tag am Strand fand ich auf meinen Abenteuern eine Maus. Stellt euch das vor: mein hinterlistiger und auf eigenspaß bedachter Hundemensch wollte sie ignorieren und dachte das ich drauf reinfalle!!

Nix da, ich rieche sowas. Meine Nase ist top. Schließlich mache ich seit einer Woche Schnüffelübungen, damit ich später Unterzuckerungen von meinem Hundemensch bemerken und ihr Bescheid geben kann. So eine Maus rieche ich auch ohne zu üben!
Wuff, naja… Hundemensch nahm es mit Fassung und ließ mich in Ruhe meine neuste Errungenschaft entdecken und erforschen. Sie war hundenetterweise gnädig und der Meinung: Die erste Maus kommt kein zweites mal! Danke-wuff!
Für die Neider unter euch: Es war bellendes Spiel und spassige Freude. Ich hab sie überall am Stand mitgeschleppt, hochgeworfen und wieder gefangen. Irgendwann kamen andere Hunde. Während des Spiels mit denen hab ich sie dann leider vergessen und irgendwo liegen lassen.

Das große Wasser war nur manchmal da. Matsch gab es dafür ne Menge und da bin ich mit Freude durchgallopiert. Boah, sah ich aus. Da war Lotta Erdferkel nix gegen! Später Zuhause durfte ich mit Hundemensch in die Dusche, weil sie meinte, das daran kein Weg vorbei führen würde. Angeblich würde ich die Matsche stinken. Tzzzz….Die Meinung teilte ich nicht, aber Diskussionen waren unmöglich. Diese Duschen kannte ich übrigens noch nicht. Nur die Badewanne Zuhause vom üben. Nun bin ich mit meinen 14 Wochen eine große Dame mit viel Erfahrung, da hatte ich auch keine Angst. Ausserdem stand mein Hundemensch neben mir in dem Ding drin. Es dauerte eine Weile, bis das Wasser wieder klar wurde und die Matsche aus dem Fell geschemmt. Gegen Ende wurde ich schon etwas ungeduldig. Aber danach gab es Belohnungen und kuscheln mit ausruhen.

Mit den Pfoten ins Wasser bin ich ohne Probleme gegangen, aber tiefer?… Nein, das fühlte sich komisch an. Ungewohnt. Fremd. Da müsste ich erstmal kurz jaulen, als ich unbedarft anfangs hinter Hundemensch ins tiefere Wasser gerannt bin. Ich sah aus wie ein begossener Hund… Untenrum zumindest. Danach hab ich das Spielen am Strand vorgezogen.

Am vorletzten Abend als das Wasser wieder da war, hab ich ein Tier im Wasser entdeckt. Die Hundemenschen meinten es sei ein Seehund. Ein schwimmender Hund also! Cool, dachte ich erst. Aber bevor ich ihm begrüßend entgegenbellen konnte, war er weg. Abgetaucht. Sowas aber auch. Schade. Der konnte voll gut schwimmen. Ich ja noch nicht. Oder mal deutlich gemurmelt: Bisher nicht mal probiert. Mein Hundemensch hat sich mir das Wasser nah angeschaut und einiges gezeigt. Hände reinhalten. Dann ist die Hand weg, aber sie kommt auch wieder… Wasser spritzt. Es macht Geräusche, die ich noch nie gehört habe. Bedeuten sie was? Wasser ist in Bewegung, aber es will mich nicht bekämpfen. Es tut mir nicht weh. Es will nicht spielen. Aber wenn ich was im Wasser mache, egal was, darauf reagiert das Wasser wilder. Aber fast nur dann. Manchmal bewegt es sich alleine. Kommt auf mich zu, geht wieder… Immer wieder. Es ist aktiv und immer in Bewegung.

In der kurzen Zeit konnte ich das Element Wasser nicht umfassend begreifen, aber der Anfang ist getan und ich bin an diesem letzten Abend knapp bis zum Bauch im Wasser gestanden!

… FORTSETZUNGEN FOLGEN!

Hundewasserklar!

Leckereien abstauben beim Tierdoc

Wuff, wuff-Hallo! Also ich habe beschlossen beim Tierdoc einzuziehen. Alternativ käme auch ein Leben als Markthund in Frage, denke ich gerade. Dort war es auch sehr ergiebig..Na ja, darüber mache ich mir noch mal hundemäßig Gedanken. Heute war ich nochmal beim Tierdoc. Vor 2 Wochen war ich da bereits zum reinschnuppern. Dieses mal habe ich den Doc kennengelernt und die Tierarztsekretärin, die bei ihrem Tisch gaaaanz viele Leckerlies hatte: „Wuff, ich finde Euch Klasse und komme gaaaanz oft!“. Der Tierdoc hat mit mir auf dem Boden rumgebalgt und gemeint, ich sei ein toller Hund (was ich bereits wußte). Dann bin ich auf die Waage gegangen und brav sitz gemacht. Erst zeigte die Waage 4,3 Kilo. Da meinte mein Hundemensch, das ich mehr wiege. Also, wieder runter und nochmal: 8,1 Kilo. So: geht doch!  Dafür bekam ich nochmal vom Tierdoc Leckerchen und wir sind wieder gegangen. Ach, im Wartezimmer waren auch einige Hunde. Alle seeeehr freundlich. Einer hatte ein Halsband mit den wichtigsten Gebäuden und Wahrzeichen meiner Stadt abgebildet: Also der war voll Hunde-Stylisch, meinte mein Hundemensch! Mir war das egal, aber eine Erwähnung ist es Wert! Draußen habe ich noch unauffällig hin und hergeschnüffelt … und dann bin ich: Zack, durchgestartet – Richtung Tierdocs Eingangstüre zurück. Dort hat mich mein Hundemensch wieder eingesammelt. Schade, das die Türe geschlossen war, sonst wäre ich direkt zu den Leckerchen geflitzt. Nächste Woche darf ich wieder dorthin: Es gibt eine Impfung und kurzes Check-up. Na und natürlich gaaaanz viele Leckerlies.

Ich werde berichten….  Jetzt schlafe ich erstmal. Auf dem Weg nach hause habe ich einen Wiesenberg entdeckt und musste ihn unbedingt noch erklimmen. Nun bin ich hundemüde!!

Umwelterleben: Mittwochs beim Markttag

Heute war ich zum ersten mal beim Markt: Hundespannend. Mache ich jetzt öfters!